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Gran Teatro de La Habana
Havana
Das Opernhaus der Hauptstadt am Prado.
Wo Son, Trova, Danzón und Rumba entstanden — und wo sie noch gespielt werden
Die Casa de la Trova ist eine kubanische Erfindung: ein Haus, in dem Musik gespielt wird, meist mit Innenhof, Bar und ein paar Dutzend Stühlen. Sie öffnet nachmittags, nicht erst nachts, und das Publikum ist gemischten Alters. Fast jede Provinzhauptstadt hat eine, die von Santiago gilt als die Mutter aller anderen. Wer wissen will, was hier gerade wirklich gespielt wird, geht dorthin und nicht ins Hotel.
Die Museen erklären, die Häuser spielen. Zwei Musikmuseen gibt es, in Santiago und in Remedios, und beide brauchen keine halbe Stunde. Den Abend danach verbringt man besser dort, wo Instrumente in Gebrauch sind.
Aus den Bergen hinter der Stadt kam der Son, in der Stadt fand er ein Publikum. Die Calle Heredia ist bis heute die Adresse dafür.
Gemeinden: Santiago de Cuba, Palma Soriano, El Cobre



Der Changüí ist der ältere, rauere Verwandte des Son und blieb in dieser Provinz. Auch die Tumba-francesa-Gesellschaften sitzen hier.
Gemeinden: Guantánamo, Baracoa, El Salvador, Yateras
Auf der Karte öffnenHier entstanden zwei gegensätzliche Formen: der Danzón im Ballsaal, 1879, und die Rumba im Hof und am Kai.
Gemeinden: Matanzas, Cárdenas, Unión de Reyes
Auf der Karte öffnenIn der Hauptstadt bekam die Musik ihre Besetzung. Aus dem Trio wurde die Charanga mit Flöte, Geigen und Klavier, aus dem Hinterhof der Ballsaal, und aus dem Stück eine Aufnahme.
Gemeinden: Habana Vieja, Centro Habana, Plaza de la Revolución
Auf der Karte öffnenProvinzstädte bauten sich Opernhäuser und haben sie behalten.
Gemeinden: Santa Clara, Remedios, Caibarién
Auf der Karte öffnenEine planmäßig angelegte Stadt des 19. Jahrhunderts mit einem Theater, das dazu passt.
Gemeinden: Cienfuegos
Auf der Karte öffnenReale, kartierte Orte, an denen gearbeitet wird — Manufakturen, Trockenscheunen, Güter, Steinbrüche. Jeder öffnet sich auf der Atlaskarte an seiner Koordinate.
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Havana
Das Opernhaus der Hauptstadt am Prado.

Matanzas
Haus von 1863 mit Hufeisensaal, in der Stadt des Danzón.

Cienfuegos
Theater von 1890 am Hauptplatz, mit bemalter Decke.

Santa Clara
1885 für die Stadt gebaut und bis heute ihre Bühne.

Camagüey
Ein Trova-Haus am Hauptplatz, nachmittags geöffnet.
Tresen, Märkte und Läden, die man wirklich betreten kann — mit dem Ort, in dem sie stehen.
Die Museen, Wege und Musiksäle, die darum herum entstanden sind.
Remedios
Ein Musikmuseum im Haus eines Komponisten.
Santiago de Cuba
Instrumente und Notenblätter, nahe der Trova-Straße.
Santiago de Cuba
Sitz eines folkloristischen Ensembles, das hier auch probt.
Havana
Ein Saal mit Eintritt an der Galiano, festes Abendprogramm.
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gegründet · Matanzas
Als erster gilt Miguel Faíldes „Las alturas de Simpson“.
gegründet · Santiago de Cuba
„Tristezas“ von Pepe Sánchez, Schneider und Gitarrist aus Santiago.
gegründet · Havana
Die Besetzung, die festlegte, was eine Son-Gruppe ist.
gegründet · Santiago de Cuba
Drei Stimmen, zwei Gitarren aus Santiago — bis heute Abendrepertoire.
gegründet · Havana
Orestes López nannte einen Danzón „Mambo“ — der Name blieb.
gegründet · Havana
Enrique Jorrín verlangsamte den Mambo, damit man ihn tanzen konnte.
gegründet · Matanzas
Die Gruppe, die die Rumba vom Hof auf die Bühne brachte.